OPC als natürliches Antihistamin

OPC ist in Deutschland noch relativ unbekannt, dabei ist es sehr gut erforscht und bereits seit 60 Jahren erfolgreich im Einsatz. In Frankreich wird OPC sogar als Medikament u.a. bei Allergien wie Heuschnupfen, Hausstaub-, Lebensmittel- und Tierhaarallergien verschrieben.

 

In Deutschland leidet jeder fünfte an Heuschnupfen. Um der laufenden, juckenden, triefenden Nase und den geröteten, gereizten Augen entgegenzuwirken nimmt ein Großteil der Betroffenen Medikamente. Diese Medikamente haben oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Benommenheit Bauchschmerzen, Durchfall sowie Schwindel und Unwohlsein; in seltenen Fällen kann die Einnahme auch zu Herz­rhyth­mus­stö­rungen führen.

Wie entsteht Heuschnupfen eigentlich?

An Heuschnupfen leiden meist Menschen mit einem hypersensiblen Immunsystem. Das bedeutet, dass eigentlich harmlose Stoffe fälschlicher Weise als gefährlich von unserem Organismus erkannt werden. Die Folge dieser Fehlinterpretation: Unser Körper entsendet seine komplette Abwehrmannschaft.

 

Im Falle der Gräser- oder Blütenpolle sind es die in der Polle enthaltenen Eiweißstoffe, die als vermeintliche Angreifer erkannt werden. Geraten diese Eiweißstoffe in Kontakt mit den Schleimhäuten von Augen und Nase, beginnt der Körper sich zu wehren und mobilisiert Antikörper. Diese Antikörper sitzen auf Mastzellen die wiederum ihrerseits Gewebshormone wie z.B. Histamine aussenden, was wiederum zu den typischen Symptomen wie Niesen, einer laufenden Nase und tränenden Augen führt. 

Medikamentenzulassung in Frankreich untermauert Wirksamkeit.

Die Zulassung von OPC als Medikament gegen Allergien in Frankreich beweist, dass OPC als Antihistamin wirkt, indem es die Freisetzung und die Synthese von Histamin hemmt.